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Gehirnforschung (Verleihung des Kleinkunstpreises 2006)
KFZ-Händler Zellhaufen
Mensch
Sinn
Unangenehme Ereignisse
Sterblichkeit
Wahlrecht
Fliege
Über Weihnachten (bei Quatsch Comedy Club)
Live bei Ottis Schlachthof
31-03-2006
Reisen für Sat1
Die Deutschen sterben aus
www.nuhr.de
Bei Frei Schnauze XXL: Bernd hat das Brot gegessen
Dieter Nuhr (* 29. Oktober 1960 in Wesel) ist ein deutscher Kabarettist und Comedian.
Nuhr besuchte das Leibniz-Gymnasium in Düsseldorf. Von 1981 an studierte er an der Universität-Gesamthochschule Essen Kunst und Geschichte auf Lehramt, 1988 legte er das Staatsexamen ab.
1987 hatte er seine ersten Auftritte als Kabarettist. Seit 1994 ist Nuhr solo unterwegs. Für sein Programm "Nuhr weiter so" bekam er im Jahr 1998 den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Kabarett. 2003 erhielt Nuhr den Deutschen Comedypreis für den besten Liveauftritt. Nuhr ist bis heute der einzige Preisträger, der sowohl den Deutschen Kleinkunstpreis als auch den Deutschen Comedypreis erhielt.
Zahlreiche Fernsehauftritte machten ihn auch über die Kleinkunstszene hinaus bekannt, unter anderem in Fernsehformaten wie Scheibenwischer, Hüsch und Co., der Harald Schmidt Show, dem Quatsch Comedy Club, Genial daneben, Schillerstraße oder 7 Tage, 7 Köpfe. Nuhr gehört mit jährlich mehr als 200.000 Zuschauern zu den erfolgreichsten Kabarettisten in Deutschland.
Nuhr wird als Vermittler zwischen dem klassischen Kabarett und der neuen Stand-up-Comedy angesehen. Ein typisches Beispiel ist sein „Standardspruch“, der oft wegen seiner provokanten Art in Foren und Newsgroups zitiert wird:
„Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten.“ [1]
Der Spruch wurde schon in leicht abgewandelter Form von Alfred Tetzlaff (aus der Fernsehserie „Ein Herz und eine Seele“, die in den 1970ern ausgestrahlt wurde) verwendet. Dort sagte Tetzlaff zu seinem Schwiegersohn: „Wenn man keine Ahnung hat, sollte man bescheiden das Maul halten“. Ursprünglich kommt das Zitat allerdings vom Philosophen Ludwig Wittgenstein, der sagte: „Wovon man nicht sprechen kann, darüber muss man schweigen“. Diesen Satz zitiert Nuhr auch auf einer seiner CDs.
Nuhr lebt mit seiner Frau und seiner Tochter in Ratingen.
Auszeichnungen
• 1998
o Deutscher Kleinkunstpreis in der Kategorie Kabarett
• 2000
o Bayerischer Kabarettpreis - Hauptpreis
o Morenhovener Kabarett-Tage - Morenhovener Lupe
• 2003
o Deutscher Comedypreis - Bester Live-Act
• 2006
o Zeck-Kabarettpreis - Hauptpreis Zeck
o Nominiert für die Goldene Rose als bester TV-Performer für den Fernsehvierteiler „Gibt es intelligentes Leben?“
CD`s
• „Nuhr am Nörgeln“ (1995)
• „Nuhr weiter so“ (1997)
• „Nuhr nach vorn“ (1999)
• „www.nuhr.de“ (2001)
• „www.nuhr.de/2“ (2002)
• „Nuhr vom Feinsten“ (2004)
• „Ich bin's Nuhr“ (2004)
DVD`s
• Quatsch Comedy Club 1 & 2“
• „Nuhr vom Feinsten“ (2004)
• „Ich bin's Nuhr“ (2006)
Goodbye mein Dicker (Abschiedslied für Helmut Kohl)
Angela-Song
Ingo Appelt (* 20. April 1967 in Essen) ist ein deutscher Komödiant und Kabarettist.
Nach der Schule machte Appelt eine Ausbildung zum Maschinenschlosser. Er engagierte sich gewerkschaftlich und hatte 1989 seinen ersten Auftritt auf der Jugendkonferenz der IG Metall, seit 1993 ist Appelt hauptberuflich Kabarettist. Einem breiteren Publikum wurde er als häufiger Gast mit seinen deftigen Scherzen im Quatsch-Comedy-Club auf ProSieben vertraut. Bekannt wurde die Parodie über den damaligen Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD): „Laangsaaaam“.
Später kam Appelt mit einer eigenen, wöchentlichen Ingo Appelt Show zu ProSieben, die jedoch Ende November 2000 nach elf von 13 geplanten Folgen aufgrund schlechter Einschaltquoten und „geschmacklicher Entgleisung“ abgesetzt wurde. Appelt hatte Kinderpuppen wie Fußbälle weggetreten, was seine Karriere im Fernsehen vorerst beendete. Daraufhin wurde es um ihn sehr ruhig. Seine Superstar-Tournee war aber wieder erfolgreicher, seine Fernsehauftritte wurden ab 2002 wieder häufiger.
Appelt wohnt mit seiner Familie im Overather Ortsteil Marialinden (Rheinisch-Bergischer Kreis) und engagiert sich dort in der SPD. Er hat eine Tochter aus erster Ehe sowie zwei weitere Kinder mit seiner jetzigen Partnerin. Er ist Atheist.
Im September 2006 wurde er neuer Anchorman der RTL-Comedyshow Freitag Nacht News.
In der Pro7-Märchenadaption von Hans im Glück, welche im Rahmen der Sendereihe Die ProSieben Märchenstunde produziert wurde, spielte Appelt eine der Hauptrollen an der Seite von Christian Ulmen, Nora Tschirner und Märchenerzähler Thomas Fritsch. Die Erstausstrahlung von Hans im Glück lief am 25. September 2006 auf Pro 7.
"Frau Appelt, sie erziehen einen Terroristen!" Diese finstere Prognose gab eine bayrische Hauptschullehrerin beim Elternsprechtag der Mutter von Ingo Appelt mit auf den Weg. "Kotzbrocken der Nation", "Brachialhumorist" oder "Pitbull unter den Spaßvögeln": so sollten Jahre später inhaltlich ähnliche Schlagzeilen lauten, die das Bühnenprogramm des Comedians beschrieben.
Was hat Dich bloß so ruiniert (live auf dem Rocco Fesival 2006)
Du darfst nicht vergessen zu essen (live)
Grashalm (live)
Live in Mexico 1998
Backstage
Interview 1
Viele kennen Hans Söllner als Boarischen Krautmo, Rasta, Rebell und Liedermacher. Hans Söllner eckt bei vielen an, vor allem bei einigen Politikern. Doch gerade dieses "anecken" und seine offene direkte Art in seinen Liedern und bei Live Auftritten macht ihn auch so populär und beliebt bei Fans.Nach seinem gut besuchten Konzert im Kölner Prime Club nahmen wir die Gelegenheit wahr, ihm ein paar Fragen über seine Musik, Politik und sein Leben zu stellen.
BigUp! Du hast ja als Liedermacher angefangen, wie kamst du dann zu dem Entschluss, auch mit Band aufzutreten bzw. Reggae zu machen? Hans Söllner: Irgendwann, so nach 12-15 Jahren, wenn du immer alleine spielst, ergibt sich das einfach das du auch mal mit Musikern arbeiten möchtest. Ich interessierte mich damals schon für Bob Marley, Gras und Reggae und hab dann eben einfach das gemacht was ich am besten kann, aber es ist ja nicht beim Reggae geblieben. Eigentlich mach ich ja ganz was anderes, nämlich Folk Reggae- das ist mein Style und der ist mir glaub ich ganz gut gelungen. (lacht)
BigU!: Was bedeutet für dich Rastafari? Hans Söllner: Das bedeutet sehr viel für mich, aber ich kann es natürlich nicht so leben, wie die Rastas auf Jamaica oder in der Dritten Welt, denn ich wohn einfach in einer anderen Welt. Ich leb ja auch mit anderen Frauen zusammen, denen kann ich z.B. auch nicht einfach so sagen setz dir jetzt nen Turban auf. Ich hab immer ein kleines Problem mit Rasta und der Kultur dies den Leuten zu erklären, denn auch hier, wie in vielen Religionen ist einiges sehr dogmatisch etc. So bin und leb ich einfach nicht. Ich würde sagen ich suche mir aus dieser Religion das "schönste" heraus, und mach dann das was für mich, meine Frau, meine Kinder und auch für euch das Beste ist. Für mich gehört es einfach nicht dazu Schwule zu verfolgen, das ist irgendwo nicht mein Plan und trotz dieses Punkts/Punkte ist Rasta für mich ein so schönes Wort, das ich meine Religion gerne unter diesen "Schutzmantel" stellen würde. Obwohl Rasta auch einen gewissen Teil an Budhismus oder Christentum beeinhaltet. Für mich ist das ausschlaggebende allerdings neben Gras rauchen auch der Respekt vor dem einzelnen Menschen - ob nun Schwule,Dicke,Dünne,Weisse,Schwarze usw. - ich respektiere alle Lebewesen!
BigUp! Ziehst/siehst du für dich Vergleiche zur Politik Jamaicas u Deutschlands? Hans Söllner: Überhaupt nicht, denn Politik ist auf der ganzen Welt gleich! Tosh hat einmal gesagt Politik ist Politik, und so ist es - überall wird getrickst und die Leute betrogen, völlig egal ob nun in Jamaica, England, Haiti oder Bayern bzw. Deutschland. Politiker haben immer nur das eine im Sinn.
BigUp! Hast du dir nicht auch einmal überlegt, vor allem wenn du mit Band unterwegs bist, ohne Dialekt zu singen um auch mehr Leute zu erreichen? Hans Söllner: Ich kann nicht anders, tut mir leid (lacht)! Ich hab mir das schon oft überlegt, aber ich kann eben nicht anders. Ich würd mich selbst nicht ernst nehmen wenn ich in Englisch oder auf Hochdeutsch sing. Das ist nicht mein Style. ich müsste mich zu sehr verbiegen. Man sollte in der Sprache singen, mit der man aufgewachsen ist, in der man schimpfen,diskutieren und erzählen kann. Es gibt eh genügend Sachen die man nicht auf bayrisch sagen kann!
BigUp! Du spielst verbal Politikern oft und gerne übel mit, musstest auch schon mehrmals Gerichtsverhandlungen über dich ergehen lassen und horrende Strafen zahlen. Resigniert man da nicht irgendwann u beschliesst "ruhiger" zu werden? Hans Söllner: Ich spiel keinen Politikern übel mit, sondern sie spielen mir übel mit! Das ist ein ganz grosser Unterschied! Ich wehr mich eigentlich immer nur und bin ständig in dieser Position. Ich war nie der Sieger bei der ganzen Sache, nur am verteidigen. Sicher, irgendwie doch auch Sieger, denn schliesslich schaffe ich es, das sich unser Staatsapparat mit mir kleinen Bürger beschäftigt- das macht irgendwie zum Sieger, auch wenn mal wieder 150.000 Euro Strafe vorweg fällig werden weil ich mal wieder zwei,drei Sätze gesagt habe. Aber ich spiel definitiv keinen übel mit! Ich versuch mich nur verbal und nicht mit Waffengewalt zu wehren, das muss mir zustehen in einer Demokratie!
BigUp! Auftrittsverbote sind bei dir ja des öfteren der Fall - was glaubst du befürchten die Menschen die gegen dich "kämpfen"? Hans Söllner: Gar nichts! Ihnen wird meist nur gesagt sie sollen ein Auftrittsverbot verhängen und dies machen sie einfach. Sie machen eben einfach nur was ihnen von anderen gesagt wird. Geh in ein Versuchslabor und versuche zu Filmen - du wirst keine Erlaubnis bekommen. Versuch in nem Bayrischen Wirtshaus zu spielen - du wirst nicht auftretten können. Sie haben einfach etwas zu verbergen und die einzige Angst die sie deshalb haben ist das ich die Wahrheit ansprech und dadurch ihre Machenschaften aufdecke. Sie haben Angst davor das ich auch Namen nenne wie z.b. Beckstein. Den kennen nun mal viele in Bayern.... aber ich habe eigentlich kein Problem mit Auftrittsverboten, mich ehrt das sogar irgendwie.
BigUp! Was muss sich deiner Meinung nach in Deutschland ändern? Angefangen bei der Ausländerpolitik bis hin zur Drogenpolitik.....? Hans Söllner: Schwierige Frage! Wir alle, und nicht nur die Politiker oder Polizei müssen sich ändern! wir müssen beginnen auch mal wieder auf die "Langsamen" zu warten. Man soll bereits Kindern beibringen sich gegenseitig zu helfen, und auch auf langsamere Rücksicht zu nehmen und sie zu akzeptieren. Du hast später gar nichts davon wenn es eine Handvoll "kluger" Menschen gibt, die 98 Prozent "langsame und dumme" regiert. Man kann nicht immer mit der Dummheit der Menschen spielen bzw. ihnen glaubend machen sie gehören nicht zur "Elite", verstehen eh nichts und haben daher nichts zu melden. Irgendwann schlagen nämlich die "blöden" zurück! Ein gutes Beispiel dafür sind die jüngsten Ausschreitungen in Frankreich. Es muss sich nichts an Deutschland ändern, wir selbst müssen uns endlich ändern! Wir müssen lernen, das es schwache,kranke,dicke oder langsame Menschen gibt, diese akzeptieren, fördern, und als vollwertigen Teil unserer Gesellschaft annehmen! Einfach wieder menschlicher werden! Es geht nur um Macht und Geld, und fangen wir nicht an uns zu ändern, wird es auch immer so bleiben!
BigUp! Auf deinen Konzerten erreichst du eine grosse Menge an Menschen, die auch deiner Meinung sind. Wär es da nicht auch möglich durch deine Fans die sich ja auch zu deiner Meinung bekennen politisch, vor allem in Bayern etwas zu erreichen? Unterschriftenaktionen etc... Könnte man so nicht die "Massen" in Bewegung setzen? Hans Söllner: Leider überhaupt nicht - ich habe es versucht! Ich hab einmal versucht 100.000 Unterschriften zu sammeln für die Legalisierung von Hanf. Da haben wir in 4 Jahren gerade mal 6000 Unterschriften bekommen, und dies obwohl die Leute auf den Konzerten ihre Symphatien mitteilten, sie "Legalize it" schrien etc. Dies "enttäuscht" wenn man überlegt das ich eben schon allein in einem Jahr im Schnitt vor 100.000 Menschen spiele. Du kannst die Leute nicht motivieren wenn sie nicht das Gefühl haben unmittelbar selbst davon betroffen zu sein! und damit arbeitet unsere Politik. Sie macht glaubend das man selbst ja nicht dazugehört und betroffen ist, und selbst wenn einer dann mal z.B. keine Arbeit hat und im Schuldensumpf steckt, selbst dann fühlt man sich nicht betroffen, sondern schämt sich eher und kommt erst gar nicht auf die Idee dagegen "anzukämpfen". Man hat ja schliesslich noch ne Wohnung und Essen etc. Aber lass mal, wie es sich in Großstädten teilweise schon abzeichnet sogenannte "Slums" entstehen" - spätestens wenn alles in "Slums" erstickt ist die Revolution fällig und da!
BigUp! Welche Ziele hast du dir selbst gesetzt, möchtest du noch erreichen? Hans Söllner: Ich möchte etwas auf die Langsamen warten (lacht).
BigUp! Was können wir in Zukunft von dir erwarten? schon neue Pläne für Album? Festivalauftritte? Hans Söllner: Vorerst überhaupt nichts. Ich werde einige Konzerte und Festivalauftritte dieses Jahr noch geben, hab allerdings die Termine gerade nicht im Kopf. Aber auf meiner Homepage sind die Termine zu finden. www.soellner-hans.de